Dank den Festspielsponsoren!

Die Kulturseite in den SN vom 8. Oktober 2019 hatte es in sich. Die Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl Stadler konnte die Erfolgsmitteilung mitteilen, dass es ihr gelungen ist mit der OMV und Gazprom einen zusätzlichen Sponsor für die Salzburger Festspiele zu gewinnen.
Mehr hat die Festspielpräsidentin nicht gebraucht, um den Salzburger Kulturlandesrat H. Schellhorn auf die Palme zu bringen. Er meinte, die Wahl von Sponsoren müsse „ethnischen Kriterien entsprechen.“ Wobei der Landeshauptmann-Stv. Schellhorn es schuldig geblieben ist, wie er diese „Grundsätze“ festgelegt haben will.
Ein Grüne-Stadt-Gemeinderat setzte nach eine drauf, in dem er anmerkte, mit dem Sponsoring von Gazprom würde der Klimaschutz zur Farce. Den beiden sei ins Stammbuch geschrieben, dass ohne das bemühte Sponsoring z. B. folgendes von den Salzburger Festspielen überhaupt nicht zu veranstalten wäre: Zum Beispiel:
Opernfilm-Vorführungen für Kinder, Finanzierung der Jugend-Abos, Ödipus-Camp für Jugendliche von 15 – 17 Jahren, Sonderkonzerte für die Jugend etc. etc.
Daher an die Adresse des Kulturlandesrates, es hat noch nie geschadet, sich nicht nur an der Oberfläche zu bewegen. Oder sie bringen diese wichtigen Festspielaktivitäten mit Steuergeld aus „ihrem“ Budget auf die Beine.
Komm. Rat Helmut Haigermoser, Elsbethen