IFRS

A N T R A G

WIRTSCHAFTSPARLAMENT der WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTERREICH
am Donnerstag, den 24. November 2011

Immobilienblase, Subprimekrise, Finanzkrise, Bankenkrise, Wirtschaftskrise, Griechenlandpleite, Eurokrise, Rettungsschirm und Hebelwirkung halten die europäische Wirtschaft seit über vier Jahren auf Trab. Bei den genannten Krisen und Behelfsmaßnahmen führte der International Finance Reporting Standard (IFRS) die Regieassistenz, ohne die diese Krisen in der Form gar nicht möglich gewesen wären. Diese Bilanzierungsregel hat es nämlich zu Stande gebracht sich völlig entkoppelt von den realen Bewertungsmodellen zu etablieren und nur auf Hoffnung gestützte Annahmen zu verbuchen. Damit haben diese vorteilerweckenden Manipulations-eingaben die gesamte Wirtschaft in Gefahr gebracht, wobei ein Ende dieser „Hoffnungsbewertung“ derzeit nicht in Sicht ist. Das Gegenteil scheint sogar der Fall zu sein, immer größere Geldmengen müssen aufgebracht werden, um sektorale Risiken absichern zu können. Damit fehlt jede Voraussetzung eine reale Vermögensübersicht vornehmen zu können.

Daher wird es unabdingbar sein im Bereich der geltenden Bewertungsvorschriften international entgegenzuwirken und zu realen Bilanzierungen zurückzukehren.

Die unterzeichneten Delegierten zum Wirtschaftsparlament der WKS stellen daher folgenden

Antrag:
Die Wirtschaftskammer Österreich möge die Bundesregierung ersuchen, auf die entsprechenden EU-Gremien einzuwirken, dass wieder zu realen Bilanzierungsvorschriften zurückgekehrt wird, welche den IFRS ablösen.

Spartenobmann-Stv.
Mag. Dorothea Fiedler
WP-Delegierte

Wien, 3.November 2011

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