Klubobfrau Fiedler: Unternehmen brauchen Perspektiven und haltbare Konzepte!

Dorethea Fiedler
Fiedler: Worauf wartet Ministerin Schramböck noch?

„Ministerin Schramböck offenbarte in der ORF-Pressestunde, dass sie die notwendigen Rahmenbedingungen zur Konjunkturbelebung noch immer nicht erarbeitet hat“, sagte Mag. Dorothea Fieder, Klubobfrau der Wirtschaftsliste Salzburg.

Die seit Jahren verschleppten, unerledigten Hausaufgaben wirken in der gegenwärtigen Krise wie ein Mühlstein. Die viel zu hohen Lohnnebenkosten – EU-weit die dritthöchsten, benachteiligen ansässige Betriebe im internationalen Wettbewerb und verhindern de facto Neuansiedlungen.

Fiedler dazu: „Das lapidare Nein zu neuen Steuern ist für den Weg aus Krise zu wenig. Die Unternehmen brauchen jetzt eine massive Steuersenkung, um aus der Krise zu kommen und die Mitarbeiter über die verlängerte Kurzarbeit hinaus halten zu können.“

Bezeichnend sei der 1,2 Mio. Euro teure Flop Kaufhaus Österreich, welches als Onlineplattform groß angekündigt wurde und letztlich nur ein weiteres – überflüssiges Register darstelle, womit wieder nur teure Ablenkungspolitik betrieben wurde.

„Wir fordern von Ministerin Schramböck Perspektiven, haltbare Konzepte und Entlastungen für uns Unternehmer. Im Gegenzug sollte endlich die Besteuerung von Amazon und Co umgesetzt werden. Damit würden jährlich 12 Milliarden Euro zusätzlich in die Staatskasse fließen. Ministerin Schramböck, zeigen Sie Gestaltungswillen und erfüllen Sie Ihre Aufgaben“, appellierte WLS-Klubobfrau Mag. Dorothea Fiedler.