Landesobmann Fritzenwallner: Lockerungen zu zaghaft! Wann liefert die Regierung haltbare Konzepte?

Josef Fritzenfallner
Fritzenwallner: Verordnungen sind diskriminierend und verhältnislos


  „Die zaghaften Öffnungsschritte aus dem Lockdown mit den verbundenen Vorgaben werfen viele Fragen auf und lassen die Unternehmen weiter im Platzregen stehen“, zeigte sich WLS-Landesobmann Josef Fritzenwallner enttäuscht.

Während Gastronomie und Hotellerie seit über drei Monaten und bis auf weiteres geschlossen halten müssen, dürfen Handelsbetriebe und körpernahe Dienstleister nach 44 Tagen Zwangsschließung am 8. Februar mit unverständlichen Auflagen wieder öffnen.

Fritzenwallner dazu: „Die Verordnungen sind verhältnislos und diskriminierend: Supermarktketten können ohne große Abstandsregeln auch im dritten Lockdown Waschmaschinen, Fernseher und Möbel etc. verkaufen. Der restliche Handel darf zum Öffnen jedoch nur einen Kunden auf 20 Quadratmeter einlassen. Körpernahe Dienstleister müssen ihren Kunden das Tragen der FFP2-Maske und einen negativen Test abverlangen und auf dessen Echtheit vertrauen. Andererseits können Oberstufenschüler auf einen Test verzichten, dann müssen sie eine FFP2-Maske tragen, mit Test nur einen Mund-Nasen-Schutz.“

Indessen sei völlig offen, wie es mit den staatlichen Ersatzleistungen für die Unternehmen, welche weiterhin geschlossen halten müssen, weitergehe. Die angekündigten Leistungen kämen sehr schleppend an und fielen weit geringer aus als angekündigt. Die Corona-Krise koste den Steuerzahler aufgrund der Hilfs- und Fördermaßnamen inzwischen schon über 30 Milliarden Euro und es stelle sich die Frage, wie weit sich der Staat noch verschulden werde.

„Was macht diese Regierung seit einem Jahr, außer dass sie die Menschen wegsperrt, das Arbeiten verbietet und den Staat verelenden lässt? Wo bleibt der Schutz der Unternehmen? Kommen weitere Belastungen auf uns zu? Wann folgen endlich schlüssige Konzepte, welche der Wirtschaft die dringend notwendige Planungssicherheit geben und vor einem 4. Lockdown, der schon lauthals gefordert wird, bewahren? Wir fordern die Regierung auf, endlich zu liefern, statt die Wirtschaft und die Bevölkerung weiterhin dem Niedergang auszuliefern“, mahnte WLS-Landesobmann Josef Fritzenwallner.