Landesobmann Fritzenwallner: Private Impfbesorgung zeigt Versagen der Politik!

Josef Fritzenfallner
„Schweigen der Interssensvertreter ist eine Offenbarung“

Salzburg, 03.03.2021

„Kein vernünftiger Mensch macht die Politik (zumindest in Österreich) für das Auftauchen des Corona-Virus verantwortlich. Verantwortlich für die skandalträchtige „Impfstoff-Beschaffung“ ist jedoch die Politik. Allen voran die EU, mit ihrer Präsidentin Ursula van der Leyen und ihrer Beigeordneten“, empörte sich Josef Fritzenwallner, Landesobmann der parteifreien und unabhängigen Wirtschaftsliste Salzburg.

Die Anrede „Frau Präsidentin der EU“ sei mehr als peinlich, genauso wie einer ihrer Stellvertreter, der ansonsten nicht mundfaule Othmar Karas. Dieser, nach Eigendefinition „glühende Europäer“ (inzwischen eher Glühwürmchen-Europäer), befinde sich derzeit allerdings auf Tauchstation.

Fritzenwallner dazu: „In Österreich ist inzwischen die Verimpfungsquote nur mehr als miserabel zu bezeichnen. Kurz und Anschober (Kurvenvorzeiger Rudi) sind mitverantwortlich, dass Österreich in Europa nahezu Schlusslicht ist. Dass in Sachen Impfstoffbesorgung der Vorzeige-Konzern Palfinger für seine Mitarbeiter diesen Impfstoff selbst auf dem internationalen Markt besorgen muss, kann nur mehr auf Seiten der Zuständigen als grobes Vergehen bezeichnet werden.“

Wenn sich dazu die „Sprachrohre“ der Industrie und der Wirtschaft in Schweigen hüllen und kein Wort der Unterstützung zu hören sei, dann schlage dies dem Fass den Boden aus. Offenbar sei den dort Verantwortlichen parteipolitisches Kalkül wichtiger als Ross und Reiter zu nennen.

„Salzburg bezogen sind wir in Österreich, die Verimpfungszahlen betreffend, nahezu Schlusslicht, wobei der zuständige Landesrat Stöckl ebenfalls auf Tauchstation ist. Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Schlussfolgerung: Die Verantwortlichen sind nicht nur heillos überfordert, sondern auch unfähig und sollten schleunigst das Feld räumen, bevor noch Schlimmeres passiert. Das Motto: „Arbeit für alle gibt es nur in gesunden Betrieben“ dürfte noch nicht überall durchgedrungen sein“, schloss WLS-Landesobmann Fritzenwallner.

PS.: Rußland mit EU-Sanktionen zu belegen und gleichzeitig den, laut Fachleute hervorragenden Sputnik-Impfstoff anzufordern, ist gelinde gesagt eine diplomatische Fehlleistung auf dem Rücken der Bevölkerung. 5 Minuten nach 12 mit Präsident Putin zu telefonieren, mag ein guter PR-Gag sein Herr Bundeskanzler Kurz, aber noch kein Ergebnis.