Mindest-KöSt.

A N T R A G

WIRTSCHAFTSPARLAMENT der WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTEREICH
am Donnerstag, den 24. November 2011

Das Wirtschaftsforschungsinstitut IHS prognostiziert für das Jahr 2012 eine gedämpfte Konjunkturaussicht. Die für die österreichische Wirtschaft dringend gebotenen Reformen lassen dennoch weiter auf sich warten, wie z.B. auf die Abschaffung der Mindestkörperschaftssteuer (Mindest-KöSt). Kapitalgesellschaften sind selbst bei Verlusten gezwungen eine „Gewinnsteuer“ abzuführen. Die längst überfällige Beseitigung dieser Steuer würde der Eigenkapitalstärkung und der Liquiditätsverbesserung dienen und nicht nur den betroffenen Betrieben helfen, den Geldfluss zu forcieren.

Obwohl die SPÖ und die ÖVP vor der Nationalratswahl 2008 verkündeten, im Falle einer Regierungsbeteiligung die europaweit einzigartige Mindest-KöSt abschaffen zu wollen, bleibt die Bundesregierung die Erledigung diese Wahlversprechens schuldig.

Die unterzeichneten Delegierten zum Wirtschaftsparlament der WKS stellen daher folgenden

Antrag:
Die Wirtschaftskammer Österreich möge die Bundesregierung auffordern, die Mindestkörperschaftssteuer noch 2011 ersatzlos abzuschaffen.

Spartenobmann-Stv.
Mag. Dorothea Fiedler
WP-Delegierte

Wien, 3.November 2011

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