Neudeck: Angriff auf Eigentum muss verhindert werden!

Neudeck: Viele Kollegen brauchen weiter Unterstützung

Krise lehrt, Fokus auf inländische Produktion zu lenken

Wien, 24.06. 2021

„Das Tagesgeschäft der Unternehmer ist noch nicht so gut angelaufen, wie die mittelfristigen Prognosen von WK-Präsident Mahrer klingen, weshalb viele unserer Kollegen auch weiterhin Unterstützung benötigen“, sagte Komm. Rat Detlev Neudeck, Bundesobmann der Fachliste der Gewerblichen Wirtschaft anlässlich der Sitzung des Wirtschaftsparlaments in der WKÖ.

Zur Abwicklung des Härtefallfonds durch die Wirtschaftskammern meinte FGWÖ-Obmann Neudeck, es sei ein Kardinalfehler gewesen das Epidemie-Gesetz auszuhebeln. Letztlich war die Erledigung bei den Wirtschaftskammern gut aufgehoben, wobei die anfänglichen Schwierigkeiten allein die Bundesregierung zu verantworten hatte. Die Kritik an den Kammern war daher ungerechtfertigt.

„Auch wenn wir sehr stark exportorientiert sind, müssen wir, wenn wir das Krisenjahr richtig analysieren, einen neuen Fokus auf eine vermehrte Produktion in Österreich legen. Es gab und gibt nach wie vor massive Lieferengpässe, die uns bei der Produktion behindern“, stellte Komm. Rat Neudeck fest.

Unmoralisch sei, dass sich die im Präsidium vertretenen Parteiorganisation ÖVP-Wirtschaftsbund, Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband (SWV) und die Freiheitliche Wirtschaft (FW) € 1 Million an Zusatzförderung genehmigten. Allerdings sei festzuhalten, dass der ÖWB als einziger das Geld zurückgezahlt hätte, wenn der SWV und die FW dazu in der Lage gewesen wären.

„Die Wirtschaftskammer muss sich stärker als bisher gegen jeden Angriff auf Eigentum, insbesondere gegen neue Steuern wehren. Wenn ich in diese Reihen Blicke, dann müsste der Einfluss der hier sitzenden Abgeordneten auf die Kanzlerpartei enorm sein, nutzen Sie diesen zum Wohl der österreichischen Unternehmen“, appellierte FGWÖ-Bundesobmann, Komm. Rat Detlev Neudeck abschließend.