Veröffentlichungspflicht im Wiener Amtsblatt

A N T R A G

WIRTSCHAFTSPARLAMENT der WIRTSCHAFTSKAMMER SALZBURG
am 27.04.2004

 

GesmbH’s, gleich welcher Größe, haben nach § 10, Abs. 2, in der Fassung BGBL I Nr. 142/2000, ab 1. Jänner 2002 für Verlautbarungen über Eintragungen im Firmenbuch die Kosten in Direktverrechnung seitens der Wiener Zeitung zu erwarten.

Dem geht die Verpflichtung voraus, die jeweilige Bilanz zum Stichtag dem Landesgericht (Firmenbuch) zur Verfügung zu stellen.

So weit, so gut. Damit hat jedermann über die neuen technischen Möglichkeiten Zugang zu den gelegten Bilanzen.

Es ist daher absolut unnotwendig, die erfolgte Abgabe der Bilanzen auch noch in der Wiener Zeitung zu inserieren, weil damit für die Firmen zusätzliche Kosten anfallen, welche nicht mehr als eine „Subvention“ der Wiener Zeitung darstellt (in einem vorliegenden Fall € 50,88).

Aus den o.a. Gründen stellen die unterfertigten Mitglieder des Wirtschaftsparlamentes Salzburg den

A N T R A G
Die WKÖ wird seitens des Wirtschaftsparlamentes Salzburg aufgefordert, dafür einzutreten, dass die Verpflichtung zur Veröffentlichung im Amtsblatt (wie geschildert) abgeschafft wird, um damit Bürokratien und Kosten einzusparen.

WP-Del.                                                                                   WP-Del.
Mag. Dorothea Fiedler                                                                 Dietmar Prem

Salzburg, 2004-03-31